Das Wappen zeigt im roten Feld ein silbernes Herzschildchen (das Reitersiegel des früheren klevischen
Herrscherhauses), das von drei silbernen Wieseln begleitet wird.
Erstmals erwähnt wird das Stadtwappen im Jahre 1397, als Bürgermeister, Schöffen und Rat einem
Zinnmacher erlauben, als Qualitätszeichen "der stat wapen, dat syn drie weselken up enen schildeken"
auf seinem guten Zinngeschirr benutzen zu dürfen. Die Verwendung der drei Wieselchen im Schild ist seit der
zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hinreichend bezeugt auf städtischen Bauten, auf städtischen
Fahnen und Wimpeln, auf dekorativen Abzeichen städtischer Bediensteter, auf Einrichtungsgegenständen
im Rathaus und kostbaren Metallerzeugnissen der Gold- und Silberschmiede, welche der Rat aus
Repräsentationsgründen zu verschenken pflegte.
Die Repräsentationsgeschenke wurden in der Regel bei namhaften Goldschmieden in Köln oder Antwerpen
gekauft und von Weseler Goldschmieden mit den drei Wieselchen verziert.
Die Wiesel im Stadtwappen übersetzen bildhaft den Namen der Stadt; Wesel bedeutete im am Niederrhein
gesprochenen Niederdeutschen "Wiesel". Bereits 1269 zeigen das große Siegel der Stadt und
das dazugehörige Rücksiegel je ein Wiesel. Auf allen großen Stadtsiegeln ist sogar die - alle
Zweifel an der bildlichen Darstellung beseitigende - Inschrift "mustela" (lat.: Wiesel) hinzugefügt.
Quelle:
http://www.Wesel.de/
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