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Flagge der Samen |
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Flag of The Sameh |
Auf vielfachen Wunsch hin, haben wir mit unserem Kooperationspartner
gesprochen und die Flagge der Samen ist nun auch auf den Shopseiten zu ordern.
Schauen Sie auf den Shopseiten bitte unter "Qualitäts Flaggen" => "Querformat" => "Sonder-Flaggen".
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| Flaggen-Info zu Die der Samen |
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Die Samen (Die Indianer Europas)
Selber nennen sie sich die Sameh; übersetzt heißt das soviel wie "Sumpfleute". Erste Quellen
stammen aus dem Jahre 100 n. Chr., erste Belege für eine Ansiedlung aus der Bronzezeit. Früher waren die
Samen Jäger und Sammler.
Ihre wichtigste Beute war das Rentier, nebenbei war im Sommer der Fischfang sehr beliebt. Der Umstand, dass die
Rentiere im Sommer wegen ihrer verdörrten Nahrung in die nördlichen Berggegenden zogen, entwickelte bei
den Samen das Nomadentum.
Es gibt viele verschiedene Gruppen von Samen: Die Kautokeino-Samen sind die einzigen echten Nomaden, die übrigen
in Norwegen und Schweden sind Berg-Samen. In Finnland leben zudem noch die Wald-Samen und eine Gruppe in Norwegen
wird See-Samen genannt. Ein weiterer Teil, die Skolten, lebt im finnischen Petsamo Gebiet. Als dieses 1947 an die
Sowjetunion abgetreten wurde bekamen die Skolten das Recht, zu gehen oder zu bleiben. Dadurch haben sie sich sehr
weit verstreut.
Die Samen lebten in einer Siida, in einer Gemeinschaft, die aus mehreren Familien bestand. Die Siida lebte den
Großteil des Jahres in Zelten. Feste Häuser dienten nur als Winterquartier und für die Rast im
Frühjahr und im Herbst. Der Gemeinschaft war ein Rat übergeordnet, der Norraz, in dem jeweils ein
Familienmitglied vertreten war. Hier wurden gemeinsam Probleme beraten.
Interessant und sehr fortschrittlich ist, dass sogar Frauen an diesen Beratungen teilnehmen durften. Ansonsten
hatten die Frauen die Aufgabe, die Felle zu bearbeiten, Fische zu fangen und Tiere zu hüten, während
die Männer auf die Jagd gingen.
Die Samen beteten sogenannte Seiden an. Das waren Gegenstände, die wegen ihrer besonderen Form als
verehrungswürdig angesehen wurden. Als Vermittler zwischen diesen Seiden und den Samen wurde ein Noaide,
eine Art Schamane, eingesetzt. Der Noaide besaß eine Zaubertrommel aus Wurzelholz und Rentierfell, mit
der er sich selbst in Ekstase versetzte, bis er in Ohnmacht fiel. Während dieser Bewusstlosigkeit trat
er mit den Seiden in Kontakt.
Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert fanden erste vereinzelte Versuche der Bekehrung zum Christentum statt;
diese weiteten sich jedoch nicht weiter aus. Im 19. Jahrhundert erfolgte der Durchbruch des Laestadianismus
durch den "Samenprobst" Lars Levi Laestadius. Dieser lebte von 1800 bis 1861 in Lappland und versetzte
die Samen durch seine sehr beliebten Predigten in eine regelrechte Ekstase, in der sie sich gegenseitig die
Sünden vergaben.
Heute leben etwa 40-45.000 Samen in Norwegen, mit der größten Konzentration in Finnmark, wo ca.
25.000 Samen leben. In Schweden leben ca. 17.000 und in Finnland 5.700. Hinzu kommen etwa 2.000 Samen, die
in Russland, im Bereich der Halbinsel Kola, leben. Die Sprache der Samen hat ca. 50 verschiedene Dialekte
und gehört zum Finnisch-Ugarischen Sprachstamm.
In Lappland selbst gibt es viele ökonomische Schätze, wie Mineralien, Erz, Öl und eisfreie
Häfen. Jedoch werden diese Reichtümer selbst heute noch durch skandinavische und ausländische
Gesellschaften ausgebeutet. Die Samen kämpfen gegen die ständigen Vorhaben, sie in ein fremdes System
zu integrieren, um einen Verlust ihrer ethnischen Identität zu verhindern. Zu diesem Zweck sind die Samen
auch politisch in Erscheinung getreten. Ihre grundlegende Forderung betraf die Anerkennung der Samen als nationale
Minderheit. Dies ist mittlerweile in den Skandinavischen Ländern geschehen. In Norwegen und Finnland gibt es
jeweils Samenparlamente. Die Wahrnehmung der Samischen Minderheit hat sich in den Vergangenen Jahren zusehends
verbessert.
Weitere Informationen über die Samen gibt es auf den Seiten des
Samitinget, dem Samenparlament (leider nicht auf deutsch).
Im Archiv gibt es Texte zur Kultur und Geschichte der Samen. Zudem gibt es viele Infos über den Kampf zur
Erhaltung von Identität und Tradition.
Quelle: http://www.nordicdreams.de/samen.shtml
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In
Tagen:
Frauenfussball-WM 2011
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